Der Internationale Bund (IB) engagiert sich bundesweit in der politischen Bildung mit dem Ziel, demokratische Kompetenzen zu stärken und gesellschaftliche Teilhabe zu fördern. IB-Mitarbeiter*innen können Seminare und Weiterbildungen zu gesellschaftspolitischen Themen besuchen, sich online kurze „Politsnacks“ in der Mittagspause anhören oder sich fachlich qualifizieren.
Politische Bildung beginnt im IB schon früh: In Kitas, Schulen und Jugendzentren werden Kinder und Jugendliche durch Workshops und Projekttage an die Themen Demokratie, Menschenrechte, Vielfalt und Extremismusprävention herangeführt.
Thiemo Fojkar, Vorstandsvorsitzender des IB
Ziel ist es, Medienkompetenz und kritisches Denken zu fördern, damit junge Menschen ihre Interessen vertreten und Demokratie aktiv mitgestalten können.
Peer-to-Peer, Diskussionen und Lokal-O-Mat
Aktuelles Beispiel sind die in Kürze anstehenden Landtags- und Kommunalwahlen in mehreren Bundesländern:
- 8. März: Baden-Württemberg (Landtag) + Bayern (Kommunalwahl)
- 15. März: Hessen (Kommunalwahl)
- 22. März: Rheinland-Pfalz (Landtag)
In Baden-Württemberg dürfen erstmals auch 16-Jährige an den Landtagswahlen teilnehmen. Um sie darauf vorzubereiten, bot der IB gemeinsam mit Netzwerkpartnern Workshops für Erstwähler*innen an. Junge geschulte Menschen vermittelten auf Augenhöhe Wissen zur Wahl und die Jugendlichen konnten Fragen stellen.
Auch zur Kommunalwahl in Hessen gibt es Informations- und Austauschformate, etwa im Jugendzentrum Gutleut in Frankfurt. Geplant ist am 6. März ein lockerer Austausch, ein Probelauf mit dem Lokal-O-Mat und auf Wunsch eine Einführung in die Tätigkeit als Wahlhelfende*r. Auch hier gibt es vor allem für Erstwählende (in Hessen ab 18 Jahren) die Möglichkeit, ihre Standpunkte zu zentralen Wahlkampfthemen zu entwickeln, diese mit anderen zu diskutieren und so gut vorbereitet ihre Stimme abgeben zu können.