Weltlehrer*innentag: IB fordert bessere Bedingungen an deutschen Schulen


Lehrerin vor Klasse mit Schulkindern

Lehrerin vor Klasse mit Kindern im Unterricht: Der Internationale Bund (IB) wirbt am Weltlehrer*innentag um bessere Bedingungen an deutschen Schulen. Foto: Shutterstock

Der Internationale Bund (IB) fordert angesichts einer aktuellen OECD-Studie bessere Bedingungen an deutschen Schulen. Anlässlich des heutigen Weltlehrer*innentages erklärt der Bildungsträger, dass sich die Rahmenbedingungen für Lehrkräfte verbessern müssen, um die individuelle Förderung der Schüler*innen voranzubringen.

Der gestern erschienene Bericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat offengelegt, warum es in Deutschland zu wenige Lehrer*innen gibt. Kurz gesagt: Schlechte Arbeitsbedingungen machen den Lehrer*innenberuf unattraktiv. Dabei treffen die Ambitionen vieler Lehrkräfte auf Strukturen, die weder die einzelnen Schüler*innen in den Mittelpunkt stellen, noch die Zusammenarbeit im Kollegium fördern.

„Das Investitionsprogramm für Infrastruktur ist überfällig. Veraltete Schulen sollten der Vergangenheit angehören!“

„Umso mehr muss man den Lehrkräften am heutigen Weltlehrer*innentag danken, dass sie den Schulalltag verlässlich meistern und Kinder und Jugendliche unermüdlich dabei unterstützen, zu mündigen Bürgerinnen und Bürgern heranzuwachsen. Dazu gehört selbstverständlich auch die individuelle Betreuung statt Frontalunterricht“, sagt Thiemo Fojkar, Vorstandsvorsitzender des IB.

Daher begrüßt der IB, dass die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern in diesem Bereich gefördert werden soll. Eine gemeinsame Koordinierungsstelle Lehrkräftefortbildung und das neu aufgelegte Startchancenprogramm, das gezielt Schulen in benachteiligten Regionen unterstützen soll, sind wichtige Schritte in Richtung Chancengerechtigkeit.

Thiemo Fojkar: „Das angekündigte Investitionsprogramm für Infrastruktur ist überfällig. Die veraltete Schulinfrastruktur muss der Vergangenheit angehören. Wir sprechen uns für eine bedarfsgerechte Verteilung der Mittel anhand von sozialen Indikatoren aus. Außerdem begrüßen wir die im Koalitionsvertrag vereinbarte Beschleunigung der Anerkennung von ausländischen Qualifikationen, damit auch Zugewanderte ihren Beruf als Lehrer*in ausüben können.“

Der Internationale Bund betreibt selbst mehrere Schulen.


 

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