Welttag sozialer Gerechtigkeit: IB teilt Sorge der UN bezüglich prekärer Arbeitsverhältnisse

Auch Gerechtigkeit bei Impfungen in der COVID-19-Pandemie gefordert


Zum internationalen Tag der sozialen Gerechtigkeit am 20. Februar teilt der IB die Sorge der Vereinten Nationen, dass die COVID-19-Pandemie zu noch mehr prekären Arbeitsverhältnissen führt. Die UN machen darauf aufmerksam, dass weniger als 45 Prozent aller Lohn- und Gehaltsempfänger*innen weltweit überhaupt fest angestellt sind.

Die Weltorganisation legt den Schwerpunkt am diesjährigen Aktionstag auf die Digitalwirtschaft. Die dortige Zunahme der Fernarbeit über das Internet zieht soziale Probleme mit sich. Das Fehlen persönlicher Begegnung trägt zum Beispiel dazu bei, unsichere Arbeitsverhältnisse ohne festes Gehalt zu fördern.

Wer sich selten bis nie Auge in Auge gegenübersteht, baut keine persönliche Beziehung auf und erkennt die Sorgen und Ängste des anderen schlechter. Dies führt häufig zu Entscheidungen gegen Planungssicherheit der Arbeitnehmer*innen. Der IB erinnert daran, dass Menschen aber genau diese für sich und ihre Familien benötigen.

Thiemo Fojkar, Vorstandsvorsitzender des IB, denkt an diesem Tag darüber hinaus noch an eine weitere soziale Folge der Pandemie: „Wir dürfen bei der Diskussion um das Impfen gegen COVID-19 die ärmeren Länder nicht vergessen. Auch ihnen steht Impfstoff zu, die Menschen dort müssen genauso selbstverständlich geschützt werden!“


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