Worten müssen endlich Taten folgen


Foto: Mika Baumeister / unsplash.com

Bei der UN-Klimakonferenz 2015 in Paris einigten sich 197 Staaten auf ein neues, globales Klimaschutzabkommen. Damit war endlich ein international vereinbarter Rahmen für alle beteiligten Länder im Kampf gegen den Klimawandel geschaffen, mit dem erreicht werden sollte, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius und möglichst 1,5 Grad zu begrenzen. Laut einem UNO-Bericht steuert die Welt zurzeit auf ein Plus von 2,7 Grad zu. Diese Prognose ist keine gute Nachricht für die 26. Konferenz der Mitgliedsstaaten der UN-Klimarahmenkonvention, Conference of the Parties (COP26), auf der sich die internationale Gemeinschaft am 31. Oktober in Glasgow treffen wird, um zwei Wochen lang darüber zu verhandeln, wie das Pariser Ziel noch umgesetzt werden kann. Die Generalsekretärin der Klimarahmenkonvention Patricia Espinosa warnte daher bereits vor einem Scheitern des Treffens. Sie rief alle Länder dazu auf, Aktionspläne zum Klimaschutz vorzulegen, um Klimakatastrophen und damit einhergehende massive Flüchtlingsströme zu verhindern.
Bei den Verhandlungen in Glasgow werden rund 200 Staaten darüber beraten, wie die Anstrengungen der einzelnen Länder verstärkt werden können. Zudem sollen Regeln für die Zusammenarbeit der Staaten unter Artikel 6 des Abkommens vereinbart werden. Artikel 6 bietet den Staaten die Möglichkeit, bei der Umsetzung ihrer Beiträge zusammenzuarbeiten und dabei Emissionsreduktionen untereinander zu handeln. „Wir müssen dem Klimawandel Einhalt gebieten, sonst geht es uns allen schlecht“, weiß auch IB-Vorstandsvorsitzender Thiemo Fojkar. Ökologisch sinnvolles und nachhaltiges Handeln gehört im IB mittlerweile in allen Geschäftsfeldern und Prozessen der IB-Einrichtungen zum Unternehmensziel. Der Unternehmensbericht 2020/2021 mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit ist dafür ein klares Bekenntnis: Der IB orientiert sich an den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. „Wir setzen uns für mehr Klimaschutz ein, um globale Verantwortung zu übernehmen, aber auch, um für mehr soziale Gerechtigkeit zu sorgen, denn Klimaschutz heißt Fluchtursachen zu bekämpfen“, so Thiemo Fojkar. Die Pariser Klimaziele geben dabei die Richtung vor. Ob in Glasgow nach der Aufbruchsstimmung von Paris nun die Ernüchterung folgen wird, bleibt abzuwarten. Die Forderung der Klimaschützer*innen an die Delegierten ist klar: „Der aktuelle Klimagipfel darf nicht scheitern, denn den Worten müssen dringend Taten folgen!“


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