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Reintegrationsklasse (RIK) Halle

Achtung Update:

In allen Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-lnzidenz von weniger als 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner kann in allen Schulformen ab dem 31. Mai 2021 der Unterricht auch wieder im Regelbetrieb stattfinden. Ab dem 7. Juni 2021 findet in allen Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-lnzidenz von weniger als 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner der Unterricht wieder im Regelbetrieb statt. Die Präsenzpflicht ist gemäß § 11 Abs. 3 der 13. SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung weiterhin ausgesetzt.

Die Entscheidung darüber, in welcher der beiden Formen der Unterricht (Regelbetrieb oder eingeschränkter Regelbetrieb) an den jeweiligen Schulen in der Woche vom 31. Mai 2021 bis 6. Juni 2021 stattfindet, obliegt den Schulleitungen.

https://mb.sachsen-anhalt.de/pressemeldung-detail/?tx_tsarssinclude_single%5Buid%5D=194778&cHash=612a9b0ade6195d6f47d06e573a01ec8

Aufgrund aktuell sinkender Fallzahlen und der durch Impfungen sich allmählich etwas entpannenden und stabilsierenden Corona-Infektions-Lage und den damit einhergehenden Lockerungen durch die Stadt und des Ministeriums für Bildung kann unser Projekt im Ernst-Barlach-Ring ab dem 31.05.2021 insgesamt wieder 6 von 6 Plätzen für Schüler*innen anbieten. Sobald sich wieder etwas ändert, lesen Sie es hier als erstes oder rufen Sie uns einfach an. Wir sind für Sie da.  

Derzeit sind 2 von 6 Plätzen verfügbar!                                                                              

Ihre Kontaktanfragen erreichen uns per Telefon- oder Mailkontakt sowie über das unten angehängte Kontaktformular.

Ihre Ansprechpartner Juliette Fuhrmann und Peter Rothe sind für Sie und Ihre Sorgenkinder telefonisch oder per mail erreichbar. 

Bleiben Sie gesund!

Glaub an dich und gib dich nicht auf!

Die Reintegrationsklasse ist ein sozialraumübergreifendes, alternatives Beschulungsangebot für Schülerinnen und Schüler der Gemeinschafts-und Sekundarschulen der Stadt Halle. Es wendet sich somit an Schüler aller Stadtteile, im Alter von 10-16 Jahren, die die Schule generell verweigern oder nur sporadisch ihrer Schulpflicht nachkommen. 

Ziele des Projekts sind die Ursachenklärung, die Bearbeitung und Bewältigung der Probleme, die zur Schulverweigerung geführt haben, sowie die Entwicklung einer individuellen schulischen und beruflichen Perspektive. Die Teilnehmenden sollen wieder in den laufenden Schulprozess ihrer Stammschulen rückintegriert oder in weiterführende, passendere Bereiche des Bildungssystems vermittelt werden. Letztendlich soll bei unseren Teilnehmern eine Stabilisierung der Wahrnehmung des Lern- und Lebensraumes "Schule" im Ganzen erreicht und davon ausgehend eine Verbesserung der Abschlusschancen sowie eine Verbesserung der Startchancen der Schülerinnen und Schüler in der Phase des Übergangs von Schule in Beruf und Ausbildung angestrebt werden.

Das Projekt Reintegrationsklasse (RIK) ist ein Angebot nach § 74 SGB VIII - Förderung der freien Jugendhilfe in Verbindung mit §§ 11-14 und 16 SGB VIII und wird durch das Land Sachsen-Anhalt und die Stadt Halle (Saale) mitfinanziert.

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Gefördert durch:

 

       

 

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Der Ablauf

Durchgeführt wird das Projekt von einem Sozialpädagogen und einer abgeordneten Lehrerin. Es lernen und trainieren bis zu 6 Jugendliche gleichzeitig im Projekt. Die Schülerinnen und Schüler lernen und trainieren für 2-3 Monate (max. 5) in der RIK , bevor sie in das Regelsystem ihrer Stammschulen stufenweise wiedereingegliedert werden und hier mindestens einen Schulabschluss (Hauptschul- oder Realschulabschluss) anstreben.

Die Projektarbeit mit den Schülerinnen und Schülern gliedert sich in zwei Hauptarbeitsbereiche: Sozialtraining und Unterricht.

Beides findet an den Unterrichtstagen (von Montag bis Donnerstag) in zeitlich versetzten Blöcken im Wechsel statt. Während im Sozialtraining der Arbeitsschwerpunkt auf der Ursachenklärung, der Bearbeitung und Lösung der Probleme liegt, die zur Schulverweigerung geführt haben, geht es im Unterricht darum die fachspezifischen, schulischen Wissenskenntnisse zu festigen und zu fördern. Am Freitag werden in der Regel fest geplante Praxistage durchgeführt, an denen die Jugendlichen verschiedenste, lokale Lern- und Informationsangebote sowie Möglichkeiten zum Erfahrungsgewinn in für sie wichtigen Themen und Wissens- und Lebensbereichen erhalten.       

Das Sozialtraining bedient sich der Methoden 

  • Einzel- und Kleingruppenarbeit
  • Systemische und klientenzentrierte Einzelberatung 
  • diagnostische und pädagogische Elemente aus der Schematherapie und -pädagogik 
  • Erlebnis- und Freizeitpädagogik mit Reflexionsrunden zu Schlüsselqualifikationen
  • Konfliktlösung und Krisenintervention im schulischen und sozialen Kontext
  • Beratungsgespräche mit involvierten Personen aus dem familiären und schulischen Umfeld sowie weiteren Netzwerk- und Kooperationspartnern

Im Rahmen des schulischen Angebots werden folgende Methoden eingesetzt

  • Wochenplanarbeit 
  • Einzel- und Kleingruppenarbeit in den Fächern (Mathe, Deutsch, Geografie u.a.)
  • niedrigschwellige, kreative Angebote (Grafik, Malerei, Produkt- und Textilgestaltung, Restauration)

Arbeitsprinzipien die uns dabei wichtig sind

  • Stärkung der Lernmotivation und des Selbstwertgefühls durch Anerkennung kleiner Teilerfolge
  • Hilfe bei der Entwicklung von Zukunftsperspektiven
  • Erziehung zur selbstständigen Lebensbewältigung
  • Einforderung grundlegender Erziehungsstandards und positiver zwischenmenschlicher Umgangsformen
  • Einbeziehung der Eltern in die Hilfeplanung und -umsetzung sowie in die tägliche Arbeit

 

Die Voraussetzungen für eine Teilnahme im Projekt

  • dass die TeilnehmerInnen ihre Vollzeitschulpflicht noch nicht erfüllt haben
  • eine positive Einstellung der Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme am Projekt nach dem "Prinzip der relativen Freiwilligkeit"
  • eine Bereitschaft zur Mitwirkung und Zusammenarbeit der Eltern und der beteiligten Kooperationspartner
  • kein Vorhandensein einer projektgefährdenden Suchtproblematik oder psychischen Störung

 

Die Ziele unseres Angebotes sind u.a.

  • die Aufarbeitung von schulischen und persönlichen Defiziten
  • die Eröffnung von Möglichkeiten zur Bewältigung von Lebens- und Lernproblemen
  • die individuelle sowie gruppenbezogene pädagogische Förderung
  • die Stärkung der Lernmotivation und des Selbstwertgefühls
  • das Training sozialer Fähigkeiten und dadurch die Förderung der sozialen Kompetenz
  • die Teilhabe und Mitverantwortung an sozialen Lernprozessen
  • Entwicklung der Persönlichkeit
  • Entwicklung von Zukunftsperspektiven 

 

Zielgruppe

Schülerinnen und Schüler der Sekundarschulen im Alter von 10 - 16 Jahren (5.- 9. Klasse) 

 

Wichtige Informationen

Im Rahmen einer Teilnahme in Projekt wird kein Schulabschluss erworben.

 

Ansprechpartner

Herr Peter Rothe (Sozialpädagoge)

Frau Juliette Fuhrmann (Sozialpädagogin in Ausbildung)

 

Kontaktformular

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Kontakt

Peter Rothe
Juliette Fuhrmann
Tel.: 0177 5869358

Direkt zum Kontaktformular

Reintegrationsklasse (RIK) Halle
Ernst-Barlach-Ring 39
06124 Halle (Saale)
Tel.: siehe oben
E-Mail: rik-halle@ib.de
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