Der Internationale Bund

Unsere Vision - der Mensch im Fokus.

Seit seiner Gründung 1949 hat es sich der IB zur Aufgabe gemacht, Menschen zu helfen. Kurz nach Kriegsende waren damals zahllose Jugendliche eltern-, heimat- und arbeitslos. Viele von ihnen waren nie zur Schule gegangen, hatten keinerlei Perspektive für die Zukunft. Der „Internationale Bund für Kultur- und Sozialarbeit“ wie er sich damals nannte, hatte sich zum Ziel gesetzt, die jungen Menschen zu unterstützen. 

Der Markenkern des IB hat sich seitdem nicht verändert. Beim IB setzen wir uns für Menschen ein. Egal, woher sie kommen, welchen sozialen Rang sie haben oder welche Vergangenheit. Wir wollen ihnen nicht nur kurzfristig helfen. Es ist unser Ziel, sie langfristig dazu zu befähigen, ihren Alltag mit allen Herausforderungen, Höhen und Tiefen zu meistern.

MenschSein Stärken

Unsere Mission - Ziele verwirklichen, Vielfalt fördern

Wir unterstützen Menschen dabei, eigene Ziele zu verwirklichen und führen sie so in  eine erfolgreiche Zukunft. Dabei vermitteln wir Wissen und zeigen neue Perspektiven auf. 

Wir fördern die soziale und kulturelle Vielfalt und nehmen jeden Menschen individuell wahr. 

Wir helfen unseren Klienten, ihren Platz in unserer Gesellschaft zu finden und sich wohlzufühlen, ohne dafür die eigene Identität aufgeben zu müssen. Wir bieten ein Umfeld, in dem Unterschiede nicht negativ wahrgenommen, sondern bereichernd für alle werden.

Wir übernehmen wichtige gesellschaftliche Aufgaben und tragen damit soziale Verantwortung. Bei uns findet jeder – unabhängig vom persönlichen Hintergrund – faire Chancen und Sicherheit.

Stichwort Diversity

Stichwort Diversity

Wir leben Vielfalt: Diversity im IB

Menschen sind verschieden. Betrachten wir die Persönlichkeit von Menschen, erkennen wir sechs Kerndimensionen: Alter, Geschlecht, Religion und Weltanschauung, Behinderung, ethnische Herkunft und sexuelle Orientierung. Diese Dimensionen unterscheiden und verbinden uns. Wir sind aktiver Teil einer bunten Gesellschaft und leben die Grundsätze und Leitbilder des IB in einem Klima der Akzeptanz und des Vertrauens.Wir freuen uns, wenn unsere Teams die Vielfalt der Gesellschaft abbilden.Wir stärken unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie unsere Kunden und Klienten in ihrer Einzigartigkeit und bringen ihnen Wertschätzung entgegen.

Wir ermöglichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Kunden und Klienten, ihr kreatives Potential, ihre Erfahrungen und Sichtweisen sowie ihr Engagement für ein gelingendes Leben und zum Unternehmenserfolg des IB einzusetzen.

Wir leben Vielfalt!

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Kunden und Klienten:

Vielfalt ist Bereicherung und wertvoll für alle!

Der Internationale Bund (IB) ist einer der großen freien Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit in Deutschland. Deutschlandweit und mit seinen internationalen Partnern unterstützt der IB Projekte, die Akzeptanz, Vielfalt und Wertschätzung von Menschen fördern.

Der IB hat 2007 die Charta der Vielfalt unterzeichnet. Diese spricht sich für eine Unternehmenskultur aus, die von Respekt und Einbeziehung aller Kolleginnen und Kollegen, Kunden und Klienten geprägt ist.

Wir arbeiten stetig daran, die Vielfalt im IB und in der Gesellschaft zu fördern und uns entsprechend weiter zu entwickeln.

Hier einige Beispiele für Projekte und Programme des IB:

Der IB fördert die Geschlechtergleichheit auf allen Hiercharchieebenen. Das Projekt „Rückenwind“ unterstützt ältere Mitarbeitende. Die Stiftung Schwarz-Rot-Bunt fördert jedes Jahr zahlreiche Projekte zur Förderung der Akzeptanz von Menschen jedweder Herkunft in unserer Gesellschaft. Beschäftigte werden für das interkulturelle Arbeiten geschult. Weitere Maßnahmen aus unterschiedlichen Handlungsfeldern sind in Vorbereitung.

Diversity als Schlüsselthema

Die Umsetzung der Charta der Vielfalt zum Thema des internen und externen Dialogs zu machen, dazu soll diese Plattform beitragen. Deshalb finden Sie hier inspirierende Aktionen, Projekte und Ideen zum Umgang mit der Aufgabe eines umfassenden Diversity Managements.

Hier finden Sie die vom IB unterzeichnete Charta der Vielfalt und
hier Informationen zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund im IB.
Hier
geht es zum Download des Interkulturellen Kalender 2017.

HIPPY im Oberbergischen Kreis seit 2012 auf Erfolgskurs


Home Instruction for Parents of Preschool Youngsters - kurz HIPPY - ein mit Stiftungsgeldern und Spenden finanziertes Hausbesuchsprogramm für Eltern mit Kindern im Vorschulalter - wendet sich ausschließlich an Migranten- und sozial benachteiligte Familien. Schon seit 2012 wird das Programm erfolgreich in Waldbröl und Umgebung durchgeführt. Durch die frühe Förderung der Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren wird ein erfolgreicher Schulstart ermöglicht und zugleich werden die Familien an den Bildungsprozess herangeführt. Die mehrsprachigen und aus demselben Kulturkreis stammenden Betreuerinnen (deutsch, türkisch und russisch) besuchen die Familien zu Hause und fördern das gemeinsame Lernen und Spielen in der Familie in deutscher Sprache. Das Programm unterstützt so die Integration und begleitet darüber hinaus die Zuwandererfamilien in schwierigen Lebenslagen bis zur Einschulung ihrer Kinder.

Hier können Sie eine Präsentation zum Projekt downloaden.

Jugendmigrationsdienst Potsdam: Für starke Integration gemeinsam Aktiv

Die IB-Behindertenhilfe schult Leitungskräfte für das kultursensible Arbeiten

im ambulanten Bereich und in den stationären Wohneinrichtungen, damit besondere Bedürfnisse von Menschen aus anderen Kulturkreisen, aber auch Gewohnheiten und mögliche Grenzen Berücksichtigung finden können.

Hier finden Sie eine Kurzbeschreibung.

Migrant - Behindert - Abgehängt ?!

Inklusives Forum am 09. Oktober 2015 in Frankfurt am Main. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem angehängtem Flyer.

 

BodyGuard

BodyGuard

Jugendliche werden ihr eigener BodyGuard

Wir setzen alles in Bewegung, damit Jugendliche sich in ihrem Körper zu Hause fühlen. Sport und Entspannung werden spielerisch Teil des Alltags. Wir geben Impulse, damit junge Menschen lernen, ihren Körper besser wahrzunehmen und zu schützen.Wir fordern sie auf:Werdet euer eigener BodyGuard!Mit BodyGuard lernen die Jugendlichen was Neues.Sie werden aktiv und lernen für sich und ihre Gesundheit einzutreten.Mit BodyGuard erhalten auch die Jugendlichen Gesundheitsförderung, die von Schule und Sportverein nicht mehr erreicht werden.

BodyGuard heißt:

  • Slow Food statt fast food
  • Kochkurse und Ernährungstipps zum Genießen
  • Bewegungsangebote von Radfahren bis Tanzen
  • Entspannung durch Yopga und Shiatsu
  • Reden über Stress und Angst, Liebe, Freundschaft und Sexualität
  • Multikulturelles Essen, Trinken, Tanzen und Feiern
  • Austausch über Schönheitsideale und Hilfe bei Essstörungen
  • Drogenfrei leben lernen

 

Mit BodyGuard nehmen wir unsere Verantwortung für Jugendliche ernst – damit die Jugendlichen ihre Verantwortung für sich selbst und andere ernst nehmen können.

Mit BodyGuard ist de IB Mitglied im „Kooperationsverbund gesundheitliche Chancengleichheit“ und arbeitet mit GUT DRAUF, der Jugendaktion der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zusammen.

BodyGuard wurde 2010 von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung mit dem Zertifikat „Good Practice in der Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ ausgezeichnet.

Informationen zu BodyGuard:

Tina Mariani-Sioutis
Tel.: 069-94545-390
Tina.Mariani-Sioutis@internationaler-bund.de

Einen Flyer zum Projekt können Sie hier herunterladen.

BodyGuard ist zertifiziert "good practice"

BodyGuard setzt auf Partner

http://www.gutdrauf.net/
http://www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/ 

Schwarz-Rot-Bunt

Schwarz-Rot-Bunt

Flagge zeigen - Position beziehen!

IB-Kampagne "Schwarz-Rot-Bunt"

Manche Themen sind mal mehr und mal weniger in den Schlagzeilen - und doch immer aktuell. Die Auseinandersetzung mit Extremismus und Gewalt ist eines dieser Themen. Es bewegt den Internationalen Bund täglich in seiner Arbeit, in Projekten und Aktivitäten. Um unserem vielfältigen Engagement für Integration und Verständnis ein eigenes Gesicht zu geben, haben wir jetzt eine Kampagne gestartet: "Schwarz-Rot-Bunt" - IB pro Demokratie und Akzeptanz. Unsere Kampagne ist ein Dach für zahlreiche Ideen, Aktionen und Projekte, die:das DAFÜR, nicht das DAGEGEN fördern.Hoffnung und positive Perspektiven vermitteln.aufklären, informieren und Argumente liefern für Akzeptanz und Verständnis.Mut machen, offensiv Stellung zu beziehen und Zivilcourage fördern.sich mit den Opfern von Gewalt solidarisieren.vielfältig und integrativ sind"Schwarz-Rot-Bunt" ist nicht nur unser Wunsch und unsere Vision. "Schwarz-Rot-Bunt" ist längst Realität: In einem lebendigen, vielfältigen Deutschland.

Stiftung Schwarz-Rot-Bunt

Seit Mai 2012 begleitet die „Stiftung Schwarz-Rot-Bunt“ die Kampagne. Sie soll die Arbeit intensivieren und die IB-Einrichtungen im Sinne der Förderziele unterstützen. Hier finden Sie eine Informationskarte zur Stiftung. Und hier kommen Sie zur Webseite der Stiftung.

Mit der Stiftung öffnet sich der Verein des IB als Treuhänder für Zustifter:

Spender, Sponsoren und Geldgeber der öffentlichen Hand sowie Menschen, die ihr Vermögen einer sinnvollen Verwendung zuführen möchten, sind herzlich eingeladen, die Stiftung nach Kräften zu fördern. Wenn Sie weitere Informationen über die Stiftung wünschen oder eine Zustiftung beabsichtigen, wenden Sie sich bitte an:

Tim Klausgraber
Tel. 069 94545-188
Tim.Klausgraber@internationaler-bund.de

Informationen zu Projekten:

Petra Tabakovic
Tel. 069 94545-184
Petra.Tabakovic@internationaler-bund.de

Helfen auch Sie!

Stiftungskonto:
IBAN DE18500400000582472700
BIC COBADEFFXXX


Hier können Sie den aktuellen Flyer zur Stiftung herunterladen und hier alle Kontaktinfos zur Stiftung.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Bunt wie das Leben (PDF, 850 kb), Bunt wie das Leben Teil 2 (PDF, 750 kb) Projekte des Internationalen Bundes gegen Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus und Gewalt
Grundlagenpapier März 2002 (PDF, 250 kb)
Materialien für den politischen Unterricht in der beruflichen Bildung (PDF, 1,5 MB)
Arbeitshilfen zur interkulturellen Bildung und Erziehung für Kinder von 3 bis 10 Jahre (PDF, 10 MB)
Gewaltprävention im Internationalen Bund (IB) (PDF, 350 kb) 

Videos (YouTube):

Verleihung des IB-Schwarz-Rot-Bunt-Preises 2012 in Berlin
Generation Eberstadt: "Neuanfang"
Song für Pirmasens (www.jukuwe-pirmasens.de)

Aktiv gegen Armut

Aktiv gegen Armut

Aktiv gegen Armut - IB für Würde und Teilhabe

Aktuelle Daten belegen, dass Deutschland in seinen materiellen Lebensbedingungen ein tief gespaltenes Land ist: Immer mehr Menschen sind von Armut betroffen oder bedroht. Gleichzeitig nimmt der Reichtum zu, allerdings in den Händen nur weniger Menschen. Diese Entwicklung ist in ihren Trends auf absehbare Zeit verfestigt und wird auch die sozialpolitische Entwicklung der nächsten Jahre kennzeichnen.

Vor diesem Hintergrund und aus seinem Selbstversändnis heraus macht sich der Internationale Bund stark für die Interessen von Armen, Ausgegrenzten und Benachteiligten.

Jugendarmut

Der IB ist seit seiner Gründung insbesondere der Unterstützung benachteiligter Bevölkerungsschichten verpflichtet. Er leistet in vielen Geschäftsfeldern aktiv Prävention und Armutsbekämpfung, insbesondere von Jugendarmut

  • Der IB fördert die persönliche Entwicklung und macht Jugendliche stark fürs Leben
    - offenen Jugendarbeit,  Streetwork, Jugendsozialarbeit, Familienhilfe, Sozialraumbezogenen Angebote, „Kinderuni“

  • Der IB fördert Bildungschancen
    - schulergänzender Ganztagsbetreuung und Hausaufgabenhilfe, Projekte für Schulverweigerer, IB-eigene Schulen, Berufsvorbereitung und Ausbildung

  • Der IB hilft den Anschluss zu finden für eine eigenständige Existenzsicherung
    - Hilfen im Überganz von Schule zu Ausbildung und Beruf, Jugendmigrationsdienste, Hilfen für Wohnungslose, Schuldnerberatung

Auf Beschluss der Mitgliederversammlung des IB 2011 wurden diese Aktivitäten noch verstärkt und deutlicher öffentlich Impulse für Lösungen gesetzt.

Erste öffentliche Aktivität in diesem Zusammenhang war die Aktionswoche im Oktober 2012 in Berlin mit örtlichen, nationalern und europäischen Aspekten von Jugendarmut.

Kontakt:

Daniela Keeß, Projektleitung „Aktiv gegen Armut- IB für Würde und Teilhabe“
Tel. 069/94545-150
Daniela.Keess@internationaler-bund.de

Alle Details finden Sie auch auf www.aktiv-gegen-armut.de

Der Verein

Internationaler Bund - Freier Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit e.V.

(IB e.V.)

Der Internationale Bund (IB) ist mit fast 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einer der großen Dienstleister in der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit in Deutschland. Er unterstützt Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren unabhängig von ihrer Herkunft, Religion oder Weltanschauung dabei, ein selbstverantwortetes Leben zu führen. Der Leitsatz „MenschSein stärken“ ist für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IB Motivation und Orientierung.

Gegründet im Jahr 1949, blickt der IB auf jahrzehntelange Erfahrungen mit Menschen in schwierigen Lebenslagen zurück. Sein unternehmerisches Handeln basiert auf gesellschaftlichem Engagement und der Übernahme sozialer Verantwortung. Ob moderne Aus- und Weiterbildung, Vermittlung beruflicher Qualifikation oder fachkundiges Management sozialer Dienste: Der IB ist der richtige Ansprechpartner.

Hauptsitz der Unternehmensgruppe ist Frankfurt am Main.

Werden Sie Mitglied im IB!

Hier finden Sie den Antrag

und hier

sowie unseren

zum Download.

Zur Geschichte des IB

Die Anfänge

1945
Unmittelbar nach Kriegsende schwillt der Flüchtlingsstrom Richtung Westen weiter an. Darunter sind Tausende eltern-, heimat- und arbeitsloser Jugendliche, die sich ohne Wurzeln, ohne Hoffnung und Perspektive treiben lassen, auf der Straße oder in trostlosen Auffanglagern leben.

März 1946
Heinrich Hartmann, ehemals hohes Mitglied der nationalsozialistischen Reichsjugendführung, erreicht ein Treffen mit Professor Dr. Carlo Schmid, Landesdirektor Justiz, Kultus, Erziehung und Kunst von Württemberg-Hohenzollern, und Henri Humblot, Jugendoffizier der französischen Militärregierung dieser Besatzungszone mit Sitz in Tübingen. Er sichert sich die Unterstützung der beiden Männer beim Aufbau eines Jugendhilfswerks und beginnt mit diesem Engagement seinen Versuch der persönlichen Wiedergutmachung für seine Rolle im Erziehungswesen der Nazi-Diktatur.

11.1.1949
Als Ergebnis der Zusammenarbeit von Hartmann, Humblot und Carlo Schmid wird im Großen Senatssaal der Tübinger Universität der „Internationale Bund für Kultur- und Sozialarbeit“ gegründet. Die Gründungsmitglieder sind, neben den oben genannten, Prof. Dr. Theodor Eschenburg, der damalige Tübinger Oberbürgermeister und spätere württembergische Innenminister Victor Renner und Prof. Paul Binder sowie weitere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Den Vorsitz übernimmt Prof. Dr. Ernst Steinbach, Theologieprofessor an der Universität Tübingen.

Die Herausforderungen in den 50er und 60er Jahren
1949 bis 1959

In den ersten zehn Jahren des IB entstehen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen Jugendgemeinschaftswerke, durch die jährlich mehr als 60.000 junge Menschen Unterkunft und Arbeit finden. Ein Gruppenleiter übernimmt die Rolle des Erziehers, Freundes und Ratgebers. Wo früher die Ideologie herrschte, steht jetzt das gemeinnützige Werk im Vordergrund.

1952
wurde der Verein in „Internationaler Bund für Sozialarbeit / Jugendsozialwerk e.V.“ (IB) umbenannt. Die Schul- und Berufsausbildung der jungen Menschen ist mangelhaft oder fehlt ganz. Eine große Herausforderung, der sich der IB stellt.

1959
leben in den 71 IB-Jugendwohnheimen mit sozialpädagogischer Betreuung 4500 Lehrlinge, junge Arbeiter und Studenten. Bei der Eingliederung jugendlicher Spätaussiedler, die von 1957 an in die Bundesrepublik kommen, helfen Sprach- und Berufsförderkurse.

1959 bis 1969
Im Wirtschaftswunderland werden händeringend Arbeitskräfte gesucht. Durch Nationalsozialismus und Krieg fehlt fast eine ganze Generation.

Bis zu 22.000 vor allem in Südeuropa angeworbene Arbeitnehmer finden in den sechziger Jahren Unterkunft und Betreuung in den 115 betriebsgebundenen Wohnheimen des IB. 107.000 Menschen nehmen bis 1979 an dem eigens entwickelten Sprach- und Berufsförderungsprogramm für Ausländer (befa) teil. Die ersten Berufsbildungszentren bieten Berufsvorbereitungs-, Ausbildungs- und Fortbildungslehrgänge für die berufliche Qualifizierung an. 1969 eröffnet der IB in Erlangen das Internationale Studentenwohnheim – die Hälfte der 500 Plätze geht an ausländische Studentinnen und Studenten.

70er und 80er Jahre: aktiv gegen Jugendarbeitslosigkeit
1969 bis 1989

Die Jugendarbeitslosigkeit hat sich stark erhöht, was zu dem Schlagwort der „Jugend ohne Zukunft“ führt. Der IB steuert gegen, erweitert seine Bildungs- und Freizeitangebote, eröffnet sozialpädagogische Beratungsstellen und Jugendzentren. Er zeigt auch lernschwachen und sozial benachteiligten Jugendlichen Wege zur Berufsausbildung und zur Integration in die Arbeitswelt auf. In München wird die internationale Begegnungsstätte des IB mit 560 Betten eröffnet. 1989, im Jahr der Maueröffnung, ist der IB in der alten Bundesrepublik mit 260 Einrichtungen in 125 Orten vertreten. Über 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen jährlich 200.000 Menschen, davon allein 55.000 Teilnehmer an IB-Bildungsmaßnahmen. Im selben Jahr werden 92 internationale Programme und Workcamps initiiert, unter den Partnern sind auch die UdSSR und Australien.

90er Jahre: Engagement im Osten Deutschlands
1989 bis 1999

Von der ersten Stunde an engagiert sich der Internationale Bund im Osten Deutschlands. Unmittelbar nach Mauerfall und politischer Wende, noch vor der Wiedervereinigung, wird am 3. September 1990 in Frankfurt (Oder) das erste Berufsbildungszentrum in den neuen Bundesländern eröffnet. Bis Ende 1990 ist der IB in 35 ostdeutschen Städten vertreten.

Neue Arbeitsfelder tun sich auf: Von 1991 an verstärkt der IB sein Engagement in der Seniorenhilfe. Neben Essen auf Rädern (1993) und der Mobilen Hilfe (1994) gehören auch das Lernkolleg (1996) und die Initiative pro Arbeit (1997) zu den neuen Angeboten. Der IB ist Betreiber von mehr als 50 Kindertagesstätten in ganz Deutschland. 1999 unterhält der IB über 700 Einrichtungen an 300 Orten. 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen jährlich rund 350.000 Menschen.

1999 bis 2009: Stärke durch Vielfalt - Neuausrichtung als Unternehmensgruppe
Direkt vor und nach der Jahrtausendwende steht der Internationale Bund vor der größten Herausforderung in seiner Geschichte. Die Agenda 2010 und die Hartz-Reformen verändern den Arbeitsmarkt. Der IB erinnert sich an seine Anfänge und reagiert mit einer Neuausrichtung. Er wandelt sich vom Zuwendungsempfänger zum aktiven Anbieter von Dienstleistungen in den Bereichen Soziale Arbeit und Berufliche Bildung. Seit 2001 arbeitet an seiner Spitze ein hauptamtlicher Vorstand, beraten von einem ehrenamtlichen Präsidium. Mit verschiedenen Rechtsformen neben dem Verein, entwickelt sich der IB zu einer Unternehmensgruppe und stärkt so seine Stellung am Markt.

„Stärke durch Vielfalt“: Auch die inhaltliche Bandbreite seiner Programme sichert das Dienstleistungsunternehmen IB im Wettbewerb ab. Darüber hinaus d trägt der Aufbau der internationalen Arbeit Früchte: das Know-how des IB ist im Ausland mehr und mehr gefragt.

2009 ist der IB auch ein wichtiger Anbieter im Bereich Kindertagesstätten, Seniorenarbeit und zudem anerkannter Schulträger. Er beschäftigt jetzt - 2009 - mehr als 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in rund 700 Einrichtungen und Zweigstellen an 300 Orten in Deutschland.

2010 bis 2016
Mit den Zukunftsprojekten I und II legt der IB den Grundstein für seine Zukunft. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind an der Entwicklung zukunftsfähiger Geschäftsfelder beteiligt. In der zweite Phase wird die größte Umstrukturierung des IB in Angriff genommen. Anfang 2016 ist sie abgeschlossen. Das Ergebnis sind acht neue regionale Organisationseinheiten.

2017
Nach fast dreijähriger intensiver Forschungsarbeit erscheint ein Buch zur Gründungsgeschichte des IB. Wissenschaftlich begleitet räumt es mit Mythen auf und würdigt die Rolle von Prof. Dr. Carlo Schmid bei der Gründung des IB im Jahr 1949. 

Das Leitbild des Internationalen Bundes

Die Funktion des Leitbildes

  • Das Leitbild soll einen verbindlichen Orientierungs- und Handlungsrahmen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten.
  • Es gibt Partnern Auskunft über die Ziele und Absichten des IB.
  • Es ist Teil des Qualitätsmanagements.

Das Engagement des IB

  • Der IB ist freier Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit.
  • Sein Ziel ist, Menschen dabei zu helfen, sich in Freiheit zu entfalten, ihr Leben selbst zu gestalten, sich in die Gesellschaft einzugliedern, persönliche Verantwortung zu übernehmen und die gesellschaftliche Entwicklung mitzugestalten.
  • Der IB wirkt auch im Sinne europaweiter Sozial- und Bildungspolitik.
  • Er ist bestrebt, seine Angebote und Kompetenzen international einzubringen.

Der gesellschaftliche Standort

  • Der IB ist von der unveräußerlichen Würde des Menschen überzeugt.
  • Der IB tritt für demokratische Einstellungen und Verhaltensweisen sowie für die Akzeptanz des anderen ein.
  • Er wendet sich gegen Rassismus, Gewalt und Diskriminierung.
  • Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IB arbeiten an der Schaffung positiver Lebensbedingungen für die ihnen anvertrauten Menschen.

Funktion für die Partner

  • Der IB bietet soziale Dienstleistungen, die sich miteinander verknüpfen lassen und damit eine neue Qualität von Angeboten ergeben.
  • Er richtet seine Angebote sowohl an Privatpersonen als auch an Institutionen.
  • Er ist offen für innovative Kooperationsformen.
  • Seine Professionalität beruht auf Aktualisierung des Wissens, Fortschreibung und Weiterentwicklung qualitativer Standards und einem umfassenden Qualitätsmanagement.

Funktion für die Mitarbeiterschaft

  • Der Arbeit des IB liegen fachliche, personelle und organisatorische Konzepte zugrunde.
  • Der Umgang miteinander ist von Wertschätzung und gegenseitigem Respekt getragen.
  • Als lernende Organisation entwickelt der IB eine funktions- und prozessbezogene Kommunikation.
  • Der Erfolg des IB bestimmt sich aus der inhaltlichen und wirtschaftlichen Leistung und ist an der Zufriedenheit von Kunden und Mitarbeitern messbar.

Wir helfen weiter - helfen Sie uns dabei!

Warum den IB unterstützen?

Der Internationale Bund (IB) wurde 1949 gegründet, um „Menschen zu helfen, sich in Freiheit zu entfalten und ihr Leben selbst zu gestalten.“ Mit seinem Verein und seinen Gesellschaften ist der IB einer der großen Anbieter der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit in Deutschland. Fast 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen in 700 Einrichtungen an 300 Orten jährlich über 350.000 Jugendliche und Erwachsene. Sie helfen bei der persönlichen und beruflichen Lebensplanung mit zahlreichen Dienstleistungen und Serviceangeboten.

Der IB stärkt Menschen für eine starke Gesellschaft. 
Der IB schafft Gestaltungsfreiheit für Verantwortung.

Dazu stellen wir unseren Kunden ein Unterstützungsangebot zur Verfügung, das zu den besten in Deutschland gehört.

Wir wollen künftig qualitativ führender Dienstleister in allen Bereichen der sozialen Arbeit sowie der schulischen und beruflichen Bildung sein.
Eine optimale und gut verzahnte Unternehmensstruktur mit entsprechender Aufbauorganisation ist dazu die Voraussetzung.

Wir helfen weiter!

Zehn Gründe, warum Sie den IB unterstützen sollten: 

  • Wir helfen Menschen, ihr Leben selbst zu gestalten, sich in die Gesellschaft einzugliedern, persönliche Verantwortung zu übernehmen und die gesellschaftliche Entwicklung aktiv mitzugestalten.
  • Wir eröffnen Menschen Chancen, die ohne unsere Hilfe nicht weiterkommen.
  • Wir verfügen über ausgezeichnetes Fachwissen und können auf über 60 Jahre Erfahrung in den Bereichen Bildung und soziale Arbeit aufbauen.
  • Uns vertrauen seit vielen Jahren namhafte Unternehmen, Stiftungen, aber auch Privatpersonen und unterstützen uns mit substantiellen Beiträgen, um große Aufgaben zu stemmen.
  • Wir sind dankbar für jeden Beitrag, egal wie hoch er ist, denn in der Summe können auch viele kleine Beiträge erhebliche Wirkung erzielen.
  • Wir sind parteipolitisch und konfessionell unabhängig.
  • Wir helfen Ihnen dabei, wenn Sie der Gesellschaft etwas zurückgeben möchten.
  • Wir helfen auch dort, wo sonst keine (staatliche bzw. privatwirtschaftliche) Hilfe zur Verfügung steht und Menschen sich selbst überlassen sind.
  • Ihre Spende ist steuerlich absetzbar.
  • Wir stehen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und Spenden.


Bankverbindung:
Commerzbank AG
IBAN DE55 5008 0000 0093 2498 00
BIC DRESDEFFXXX

Der IB ist Mitglied im Deutschen Spendenrat.
Hier finden Sie den Prüfbericht von PWC zum Download.
Und hier die aktuelle Selbstverpflichtungserklärung.

Mehr Informationen über den IB, auch zum Ausdrucken, finden Sie darüber hinaus im Jahresbericht der IB-Gruppe.

 

Haben Sie Fragen oder Anregungen?

Oder wollen Sie sich über unsere Fachbereiche und Konzepte informieren? Wünschen Sie Informationen zu unserer Spendenverwaltung oder wegen einer Bescheinigung?

Fundraisingkoordination (IB-Gruppe):

Für Fragen rund um Partnerschaften, Kooperationen, Spenden- und Fördervorhaben, besonders mit IB-weitem Fokus. 
Kai Pleuser
Telefon: 069 - 94545-108
Fax: 069 - 94545-297 
E-Mail: kai.pleuser@internationaler-bund.de

Zentrale Spendenverwaltung für die IB-Gruppe:

Für Fragen rund um die formelle Abwicklung von Spenden sowie Spendenbescheinigungen 
Wolfgang Dürr 
Telefon: 069 - 94545-102
Fax: 069 - 94545-105 
E-Mail: wolfgang.duerr@internationaler-bund.de