Aufstand in der Christopher Street ein hervorragendes Beispiel für Zivilcourage

Erinnerung an den 50. Jahrestag / IB beteiligt sich an den Gay-Pride-Paraden in Frankfurt und Stuttgart


Kaum jemand in Deutschland kommt heutzutage noch auf den Gedanken, homosexuelle Frauen und Männer zu benachteiligen, zu diskriminieren oder sie für krank zu halten.

Vor gerade einmal fünfzig Jahren sah das noch ganz anders aus. Nicht nur in Mitteleuropa, auch in den Vereinigten Staaten. Trotz aller gesellschaftlichen Anfeindungen hatte sich in den Großstädten eine große Schwulen- und Lesbenszene entwickelt, gab es Treffpunkte, Bars und Kneipen. Diese standen unter besonderer Beobachtung der Polizei, immer wieder gab es Razzien und Verhaftungen.

In der Nacht vom 27. auf den 28. Juni 1969 regte sich erstmals größerer Widerstand dagegen. In der New Yorker Christopher Street ließen sich homosexuelle Männer diese Schikanen nicht mehr gefallen.

Dieser Aufstand gilt heute als Geburtsstunde der schwul-lesbischen Befreiungsbewegung. Er ist noch immer ein hervorragendes Beispiel für Zivilcourage.

Heute gibt es den Verein Charta der Vielfalt, in dem neben zahlreichen DAX-notierten Unternehmen auch der IB Mitglied ist. Viele weitere Unternehmen haben die Charta der Vielfalt unterzeichnet. Mit ihrer Unterschrift zeigen sie Diskriminierungen – beispielsweise wegen der sexuellen Orientierung, der Zugehörigkeit zu einer Religion oder der kulturellen Herkunft – ganz deutlich die rote Karte.

Heute sind Homosexuelle in den meisten demokratischen Staaten rechtlich gleichgestellt. Doch noch immer gibt es Staaten, in denen Homosexuellen mit dem Tod gedroht wird. Das zeigt, dass es bis zur vollen Gleichberechtigung in allen Ländern noch ein weiter Weg ist. Denn immer wieder gibt es Versuche, andere Menschen aus- und abzugrenzen, sie nicht als Bereicherung für ein Gemeinwesen zu sehen, sondern als Gefahr. Deshalb braucht es auch heute noch und vielleicht stärker denn je Zivilcourage und ein beherztes Eintreten für die Vielfalt.

Der IB geht hier mit gutem Beispiel voran. So werden IB-Kollegen*Kolleginnen an den Gay-Pride-Paraden in Frankfurt/Main und Stuttgart teilnehmen und zeigen, dass der IB für Zivilcourage, für Vielfalt und Diversity steht.


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