Haushaltsausschuss des Europäischen Wirtschafts-und Sozialausschusses zu Gast beim IB in Frankfurt

Thema war unter anderem Risikomangement und Risikomatrix einer NGO


Gäste und Gastgeber: Empfangen wurden die Ausschussmitglieder vom IB-Vorstandsvorsitzenden Thiemo Fojkar (fünfter von rechts)

Unter Leitung der Vizepräsidentin  Olena Angelova (links im Bild neben Thiemo Fojkar) des Ausschusses und organisiert vom IB-Präsidiumsmitglied Hans-Joachim Wilms (links hinter Thiemo Fojkar) besuchte der Haushaltsausschuss des Europäischen Wirtschafts-und Sozialausschusses am Montag auch den IB.

Der IB-Vorstandsvorsitzende informierte die Ausschussmitglieder über die Finanzsteuerung einer Nichtregierungsorganisation. Vor allem der Bereich Risikomanagement mit seiner Risikomatrix stieß auf großes Interesse. Am Rande der Sitzung nutzte Fojkar die Möglichkeit, sich mit dem alternierenden Vorsitzenden des Verwaltungsrates der Bundesagentur von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Peter Clever, zu arbeitsmarktpolitische Themen auszutauschen.

Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) ist eine beratende Einrichtung der EU und setzt sich aus Vertretern*innen von Arbeitnehmer- und Arbeitgeberorganisationen und anderen Interessenvertretern zusammen. Er legt dem Rat der Europäischen Union, der Europäischen Kommission und dem Europäischen Parlament Stellungnahmen zu EU-Themen vor und bildet so eine Brücke zwischen den Entscheidungsorganen der EU und ihren Bürger*innen.

Die EWSA-Mitglieder vertreten die beiden Seiten der Industrie sowie soziale Interessengruppen aus ganz Europa. Sie werden von den nationalen Regierungen vorgeschlagen und vom Rat der Europäischen Union für fünf Jahre ernannt. Eine Wiederernennung ist möglich. Die Anzahl der Mitglieder pro Land richtet sich nach dessen Einwohnerzahl.

Der EWSA wählt aus seiner Mitte einen Präsidenten und zwei Vizepräsidenten für die Dauer von zweieinhalb Jahren. Die Mitglieder gehören einer von drei Gruppen an:

  • Arbeitgeber
  • Arbeitnehmer
  • verschiedene Interessengruppen 

Für den Internationalen Bund war es eine gute Gelegenheit, das differenzierte Finanzmanagement der Unternehmensgruppe diesen ausgewiesenen Haushaltsexperten*innen vorzustellen und beim gemeinsamen Abendessen in der Friedberger Warte die Kontakte zu einer bedeutenden Institution in Brüssel zu vertiefen.

Nachfolgegespräche sind geplant. „ Es ist für uns als internationalem Träger wichtig, den Kontakt zu den Organen der EU zu vertiefen. Dies kommt auch unseren EU-Projekten zu Gute, wenn man die Entscheidungsträger*innen kennt, besonders aus dem Haushaltsbereich“ so Thiemo Fojkar.

Seit September 2019 ist der EVBB als wichtigster europäischer Dachverband für die berufliche Bildung Mitglied der Liaison Group im EWSA. Thiemo Fojkar ist auch Präsident des EVBB. Die Gruppe bildet eine Brücke zwischen den Organisationen der Zivilgesellschaft und den Institutionen der EU. Sie ermöglicht den Bürgerdialog und fördert die partizipative Demokratie. Sie ist ein Kanal, über den – wie in Artikel 11 desEU-Verfassungsvertrags vorgesehen – die Zivilgesellschaft die Agenda und die Beschlussfassungsprozesse der EU erörtern und beeinflussen kann. Damit kann der EVBB insbesondere die Interessen des IB noch stärker vertreten als bislang


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