IB unterstützt DGB-Forderung nach Bildungsoffensive

Bildungsgerechtigkeit und Teilhabe unabhängig von sozialer Herkunft


Der Internationale Bund (IB) unterstützt die aktuellen Forderungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) nach einer Bildungsoffensive. Der IB teilt die Ansichten des DGB, dass Bildung ein Grundpfeiler der Demokratie ist und gleichzeitig das Fundament, um kulturelle, ökonomische und soziale Teilhabe für sämtliche Bevölkerungsschichten zu ermöglichen. Nach wie vor bestimmen hierzulande in deutlich zu hohem Maße die finanziellen Verhältnisse der Eltern darüber, welchen Ausbildungsweg ein Mensch nimmt.

Der Gewerkschaftsbund hat auf seinem Bundeskongress im Mai 2022, bei dem der IB zu Gast war, ein Forderungspapier beschlossen. Darin wird unter anderem die Erwartung formuliert, frühkindliche Bildung zu stärken, mehr Chancengleichheit an Schulen herzustellen sowie systematisch mehr Weiterbildung zu etablieren. Der DGB und der IB fordern dazu Kooperation statt Wettbewerb im deutschen Bildungsföderalismus.

Bildung muss Antworten auf die Transformation der Wirtschaft geben

Wirtschaft und Gesellschaft befinden sich derzeit in einem großen Transformationsprozess, hin zu mehr Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Dies bringt neue Anforderungen an das Bildungssystem mit sich. Nach Ansicht des IB muss dem mit einer solchen Offensive begegnet werden.

„Wir fordern ein Sondervermögen für Bildung bereit zu stellen, denn sie ist die Grundlage für die Transformation unserer Gesellschaft hin zu einer sozial-ökologischen Marktwirtschaft mit ethischen Werten. Bildung für nachhaltige Entwicklung ist der Schlüssel zum Erfolg. Hier darf kein Mensch abgehängt werden. Alle müssen vielmehr an diesem Prozess aktiv gestaltend beteiligt werden“, sagt Thiemo Fojkar, Vorstandsvorsitzender des IB.


 

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