IB unterstützt Wunsch deutscher Schüler*innen nach Präsenzunterricht

Junge Menschen wollen zurück in die Bildungseinrichtungen – Forderung nach besserer IT-Ausstattung


Der Internationale Bund (IB) unterstützt die deutschen Schüler*innen in ihrem Wunsch, bald wieder in die Schulen zu dürfen, sollte es die Pandemie zulassen. Foto: Taylor Wilcox

Der Internationale Bund (IB) unterstützt die Forderung der deutschen Schüler*innen, wieder zum Präsenzunterricht zurückzukehren, sofern es die Pandemie zulässt. Laut einer aktuellen Studie, aus der das Handelsblatt zitiert, plädiert eine knappe Mehrheit der jungen Menschen dafür, nach den Sommerferien wieder in die Schulen und Universitäten zurückzukehren. Nur 14 Prozent wünschen sich dauerhaften Fernunterricht. Für die repräsentative Studie wurden 1000 Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren befragt.

Vor den (Semester-)Ferien wurden 90 Prozent der Schüler*innen und Studierenden rein digital unterrichtet. Dabei lässt sich eine Unzufriedenheit mit der notwendigen digitalen Technik feststellen. Während die jungen Leute ihre eigenen IT-Ausstattung im Durchschnitt mit der Schulnote 2,1 bewerteten, schnitt das Equipment ihrer Bildungseinrichtungen mit 3,1 deutlich schlechter ab.

IB: Neben „Digitalpakt Schule“ muss auch „Digitaloffensive Weiterbildung“ umgesetzt werden

Ähnlich steht es um die technische Kompetenz der Lehrkräfte sowie die grundsätzlichen Konzepte der (Hoch-)Schulen für das Homeschooling: Auch hier vergaben die Teilnehmenden der Studie eher durchschnittliche Noten. Rund die Hälfte sah darüber hinaus beim Fernunterricht Nachteile, weil sie beispielsweise durch andere Haushaltsmitglieder abgelenkt werden oder ihre Mitschüler*innen vermissen. 

„Der IB unterstützt die Forderung nach Präsenzunterricht und drängt dennoch auf bessere digitale Ausstattung sowie entsprechende Qualifizierung der Lehrkräfte. Zudem muss es in Bildungseinrichtungen eine dauerhafte Betreuung der IT-Infrastruktur geben. Darüber hinaus ist es unumgänglich, neben dem Digitalpakt Schule auch die Digitaloffensive Weiterbildung umzusetzen. Bildung hört nicht nach der Schule auf, sondern setzt sich in Aus- und Weiterbildung fort. Primär ist jedoch aktuell die Aufgabe, die Bildungsstätten offen zu halten und Kindern sowie Jugendlichen wieder ungefährdet kontinuierlichen Präsenzunterricht zu ermöglichen“, konstatiert der IB-Vorstandsvorsitzende Thiemo Fojkar.

Der Internationale Bund (IB) ist selbst in großem Umfang Freier Träger von Einrichtungen zur Aus- und Weiterbildung. Mehr Informationen dazu gibt es hier.


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