Solidaritätskundgebung: Internationaler Bund fordert Frieden für die Ukraine

IB ist seit mehr als 30 Jahren im Land aktiv – Spendenaktion gestartet


Die Mitarbeitenden des Internationalen Bundes (IB) in Frankfurt am Main haben ihre Solidarität mit den Menschen in der Ukraine bei einer Kundgebung zum Ausdruck gebracht. Foto: Aleksandar Agbaba / IB

Frankfurt am Main, 02. März 2022. Unter dem Motto „Frieden für die Ukraine“ hat der Internationale Bund (IB) heute an seinem Hauptsitz eine Solidaritätskundgebung abgehalten. Rund 100 Mitarbeitende des freien Trägers der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit demonstrierten vor der Zentralen Geschäftsführung der IB-Gruppe an der Friedberger Warte in Frankfurt für ein Ende der Kampfhandlungen. Auf Plakaten und Transparenten forderten Sie „Stop the war!“ und „Demokratie“.

„Mit seinem Überfall auf die Ukraine versucht der russische Präsident, das Rad der Geschichte zurückzudrehen und greift massiv Weise in das Selbstbestimmungsrecht dieses Volkes ein. Dieser in der jüngeren europäischen Geschichte beispiellose aggressive Akt verursacht unsägliches Leid. Wir zeigen unsere Solidarität mit den Menschen in der Ukraine, die um ihr Leben und das ihrer Liebsten fürchten“, sagte Thiemo Fojkar, Vorstandsvorsitzender des Internationalen Bundes, bei der Veranstaltung. Heidrun Winkler, Vorsitzende des Konzernbetriebsrats des IB mahnte in ihrer Rede: "Krieg darf niemals ein Mittel der Konfliktlösung sein. Denn Krieg ist wie Krebs - einmal ausgebrochen ist er schwer zu stoppen!"

Infrastruktur vorhanden: IB stellt 50.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung

Der IB ist seit mehr als 30 Jahren in der Ukraine aktiv und arbeitet dort mit verschiedenen Partnerorganisationen im Bereich der Freiwilligendienste sowie der Hilfen für Menschen mit Behinderung. Darüber hinaus unterstützt er im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) auch das Sonderhilfsprogramm Ostukraine. Ziel des Projekts ist es, die Versorgung mit Gesundheits- und Sozialdienstleistungen in den von der Regierung kontrollierten Gebieten der Bezirke Donezk und Luhansk zu verbessern. Die Projekte ruhen derzeit, sollen aber sofort wieder aufgenommen werden, wenn es die Sicherheitslage zulässt.

Auch in Polen, wohin bereits viele Ukrainer*innen geflüchtet sind, ist der IB seit Jahren mit einer eigenen Gesellschaft vertreten. Die Stiftung IB Polska betreibt das Informationszentrum für Migranten*Migrantinnen und Geflüchtete in der Region Krakau. Um den dort Ankommenden rasch helfen zu können, bittet der IB unter dem Stichwort „Ukrainehilfe“ um Spenden. Die Hilfsleistungen gehen direkt an die Geflüchteten.

Spendenkonto der IB-Stiftung: IBAN DE53 5004 0000 0594 1208 00

Der IB-Vorstand stellt für die Kollegen*Kolleginnen in Polen eine Soforthilfe in Form von Geld- und Sachspenden in Höhe von zunächst 50.000 Euro zur Verfügung. Diese Hilfe wird – beginnend noch in dieser Woche – schnell und unbürokratisch nach Polen fließen. „Es ist unsere Pflicht, diesen Menschen jetzt zu helfen. Der IB hat die Erfahrung und die Infrastruktur. Deshalb können wir sofort handeln“, so Thiemo Fojkar. IB-weit sind inzwischen zahlreiche Sammelaktionen für die Flüchtlinge angelaufen. Der erste Transport soll noch an diesem Wochenende in Krakau eintreffen. Richard Schottdorf, Leiter des Ressorts Internationale Arbeit beim IB stellte auf der Kundgebung heute fest: "Unsere Leute vom IB Polen tun alles, um den Menschen vor Ort zu helfen. Es ist toll, was wir in wenigen Tagen gemeinsam auf die Beine gestellt haben!"

Den Bericht von Radio Frankfurt über die Veranstaltung kann man hier nachhören (ab 1:45 Minuten).

Weitere Informationen:

Internationaler Bund (IB)
Dirk Altbürger
Telefon +49 69 94545-112
Mobil +49 171 512 43 23
dirk.altbuerger@ib.de
internationaler-bund.de

 

Spendenkonto der IB-Stiftung: IBAN DE53 5004 0000 0594 1208 00

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Spendenaktion

Die Stiftung des Internationalen Bundes sammelt nach wie vor Geldspenden, um Menschen zu unterstützen, die aus der Ukraine nach Polen geflohen sind.  Nähere Angaben dazu sowie viele weitere Informationen zum Thema gibt es hier.

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Ihr Ansprechpartner für Presse

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