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Sprachlich fit durch die Ausbildung

Wie der IB junge Migranten*Migrantinnen beim erfolgreichen Ausbildungsabschluss unterstützt

Eine Lehrkraft steht vor einem Tisch mit vier jungen Männern und spricht zu ihnen.
Azubi-Berufssprachkurse des Internationalen Bundes (IB) vermitteln berufsbezogene Sprachkenntnisse. Foto: Hans Scherhaufer

In Kürze beginnt für viele Schulabgänger*innen das erste Ausbildungsjahr – darunter zahlreiche junge Menschen aus dem Ausland. Sie sind für viele Branchen längst unverzichtbar. Damit der Einstieg und der Ausbildungsabschluss gelingen, braucht es jedoch berufsbezogene Sprachkompetenz. Für diese sprachlichen Anforderungen bietet der Internationale Bund (IB) Azubi-Berufssprachkurse (Azubi-BSK) an. Sie orientieren sich am jeweiligen Ausbildungsberuf und werden in enger Zusammenarbeit mit Betrieben und Berufsschulen umgesetzt.

Die Sicherung von Fachkräften ist für viele Unternehmen eine zentrale Herausforderung. Dass immer mehr junge Menschen aus dem Ausland eine Ausbildung in Deutschland absolvieren, ist deshalb eine große Chance. Denn jede erfolgreich abgeschlossene Ausbildung ist ein Gewinn – für die Auszubildenden, für die Unternehmen und für unsere Gesellschaft. 

Thiemo Fojkar, Vorstandsvorsitzender des IB

Deutsch lernen – nah am Ausbildungsalltag

Um Auszubildende gezielt auf ihrem Weg zum Berufsabschluss zu begleiten, bietet der IB an mehreren Standorten Azubi-Sprachkurse an. Sie orientieren sich an den sprachlichen Anforderungen des jeweiligen Ausbildungsberufs und werden eng mit Betrieben sowie Berufsschulen abgestimmt. Der Bildungsträger bringt dafür langjährige Erfahrung in der berufsbezogenen Sprachförderung mit.

„Fundierte berufsbezogene Sprachkenntnisse sind ein wichtiger Schlüssel für den Ausbildungserfolg von jungen Migranten*Migrantinnen. Die Azubi-BSK greifen genau die sprachlichen Anforderungen auf, denen Auszubildende im Betrieb, in der Berufsschule und in Prüfungen begegnen. Durch die enge Zusammenarbeit mit Unternehmen und Berufsschulen können wir die Inhalte passgenau auf den Ausbildungsalltag abstimmen“, sagt Andrea Hartig, Referentin für Sprachliche Bildung und Grundbildung beim IB.

Die Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt unterstreicht den wachsenden Bedarf an berufsbezogener Sprachförderung: Zwischen 2014 und 2024 hat sich die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge von Auszubildenden mit ausländischer Staatsangehörigkeit von rund 36.200 auf rund 70.000 nahezu verdoppelt. Gleichzeitig ging die Gesamtzahl neuer Ausbildungsverträge im selben Zeitraum um acht Prozent zurück.

Die Kurse sind Teil des Berufssprachkursprogramms des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Die Kosten für die Teilnahme können bis zu 100 Prozent durch das BAMF gefördert werden.

Weitere Informationen zu den Sprachangeboten im IB

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