Weltwassertag: Verschmutzung und sanitäre Situation sind Fluchtursachen

IB: Ausreichend sauberes Wasser ist Menschenrecht!

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Heute ist der Weltwassertag der UNO. Foto: Lucas Sankey

Zum heutigen Weltwassertag der Vereinten Nationen (UNO) macht der IB auf die diesbezüglich prekäre Situation in vielen Regionen rund um den Globus aufmerksam. Etwa ein Sechstel der gesamten Erdbevölkerung, also rund 1,3 Milliarden Menschen, hat keinen sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser. Das sechste der 17 Nachhaltigkeitsziele der UNO lautet: „Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen“.

Die negativen Folgen sind vielfältig: Zum einen fördern schlechte hygienische Bedingungen und fehlende sanitäre Strukturen die Ausbreitung von zum Teil tödlichen Krankheiten. Zum anderen greift die Verschmutzung von Meeren und Binnengewässern in die Nahrungskette ein, an deren Ende viele Menschen nicht genug zu essen haben.

Weltwassertag-Motto 2021: Valuing water – Wasser wertschätzen!

Die Vereinten Nationen haben dem Weltwassertag 2021 aus diesem Grund das bezeichnende Motto „Valuing Water“ (Englisch für „Wasser wertschätzen!“) gegeben: Ein klarer Aufruf an uns alle, sparsam mit dieser Ressource umzugehen und beispielsweise keinen Müll in den Wasserkreislauf einzubringen.

Thiemo Fojkar, Vorstandsvorsitzender des IB: „Unsere Organisation hat sich den 17 Nachhaltigkeitszielen der UNO verschrieben. Dazu zählt auch das Menschenrecht auf dauerhaft sauberes Trinkwasser. Der Kampf dafür ist gleichzeitig der Kampf gegen Fluchtursachen. Menschen sind gezwungen, ihre Heimat zu verlassen, wenn sanitäre Strukturen dauerhaft fehlen oder Flüsse und Seen verseucht sind. Dies ist auch ein wichtiger Aspekt der internationalen Entwicklungszusammenarbeit des IB.“

Tipps, wie man im Haushalt Wasser sparen kann, gibt es hier.


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