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Jugendmigrationsdienst Köln

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IB JMD Köln mit dem Selbsthilfezentrum für junge Migrantinnen und Migranten Köln

Die Ziele unserer Arbeit

=> Verbesserung der Integrationschancen (sprachliche, schulische, berufliche und soziale Integration),  
=> Förderung von Chancengerechtigkeit,
=> Förderung der Partizipation junger Migrantinnen und Migranten in allen Bereichen des sozialen, kulturellen und politischen Lebens. Ausgehend vom Grundsatz der Gestaltung positiver Lebensbedingungen für junge Migrantinnen und Migranten stehen im Mittelpunkt der Arbeit desJMD: 
=> Vorrangig die individuelle Begleitung der nicht mehr vollzeitschulpflichtigen jungen Menschen mit Migrationshintergrund einschließlich der nicht mehr vollzeitschulpflichtigen Neuzuwanderinnen und Neuzuwanderer im Wege des Case Managements vor, während und nach den Integrationskursen nach §§ 44, 44a des Aufenthaltsgesetzes.
=> Beratungsangebote für junge Menschen mit Migrationshintergrund, die wegen integrationsbedingter Probleme oder Krisensituationen der besonderen Förderung bedürfen, 
=> Gruppenangebote für junge Menschen mit Migrationshintergrund,  
=> die Vermittlung in Angebote für zugewanderte junge Menschen im örtlichen Netzwerk und Mitarbeit bei der Weiterentwicklung dieser Netzwerke,
=> die Initiierung und das Management von anderweitig geförderten Integrationsangeboten für junge Menschen mit Migrationshintergrund,
=> die Initiierung und Begleitung der interkulturellen Öffnung von Diensten und Einrichtungen in öffentlicher und freier Trägerschaft sowie der Netzwerkpartner.
 

Das Aufgabenspektrum des IB JMD Köln:

1. Individuelle Integrationsförderung

1.1. Individuelle Integrationsplanung
Ausgehend von einem ganzheitlichen Ansatz, der sich an den Kompetenzen und Ressourcen junger Menschen mit Migrationshintergrund orientiert, wird mit ihnen im Rahmen ihrer Lebensplanung ein individueller Integrationsförderplan erarbeitet. Dieser umfasst: - langfristig orientierte Lebensgestaltung / Lebensplanung (Berufswege- und Familienplanung, Einkommenssicherung, usw.). Die Orientierung an der Lebensplanung und an den Langzeitzielen dient vor allem der Förderung der Motivation der jungen Menschen zum Spracherwerb, zur Berufsausbildung usw. - kurz- und mittelfristige Zielsetzung, Handlungsplanung, Vereinbarungen zur Umsetzung und Steuerung der Integrationsschritte.  Der individuelle Integrationsförderplan wird zeitnah nach der Einreise oder der Feststellung des Förderbedarfes in einem gemeinsamen Zielfindungsprozess erstellt, kontinuierlich überprüft und fortgeschrieben. Eine zeitliche Festschreibung des Integrationsprozesses erfolgt nicht, da dieser in jedem einzelnen Fall unterschiedlich lange dauern kann.

1.2. Moderation und Begleitung des Integrationsprozesses
Für die Umsetzung des individuellen Integrationsförderplanes bedarf es der abgestimmten Zusammenarbeit zwischen allen am Integrationsprozess beteiligten Personen und Institutionen. Es gehört zur Aufgabe des IB JMD Köln, dem jungen Menschen die für seinen Integrationsprozess sinnvollen und passgenauen Angebote zu empfehlen (Sprachkurse, berufsvorbereitende Maßnahmen, Ausbildung, Freizeit- und Präventionsmaßnahmen, Praktika usw.). Durch verschiedene Kooperationsformen versuchen wir sicherzustellen, dass die Förderpläne der jeweiligen Maßnahmen aufeinander abgestimmt und am individuellen Integrationsförderplan des jungen Menschen orientiert sind.

1.3. Vermittlung an andere Dienste und Einrichtungen
Zur Erreichung der Einzelziele wird der junge Mensch durch den JMD auf allen erforderlichen Stationen, z. B. des Integrationskurses, der Berufsausbildung und der üblichen Maßnahmen der Jugendhilfe, begleitet und bedarfsbezogen an andere Dienste und Einrichtungen, wie Jugendämter, Migrationserstberatungseinrichtungen der Wohlfahrtsverbände, Agenturen für Arbeit, die örtlichen Träger der Kinder- und Jugendhilfe und der Jugendberufshilfe, Jugend- und Drogenberatungsstellen, Gesundheits- und Schwangerschaftsberatungsstellen, Beratungsstellen für Fragen der Sexualaufklärung, Verhütung und Familienplanung vermittelt. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den betroffenen Einrichtungen.  Der IB JMD Köln ist in die Moderation und Begleitung des Integrationsprozesses auf regionaler Ebene eingebunden und arbeitet mit den weiteren vom BMFSFJ geförderten Akteuren zusammen.

1.4. Entwicklung und Durchführung von zusätzlichen, modularen Gruppenangeboten während des Integrationsprozesses
Begleitend und ergänzend zu den Integrationskursen, der Ausbildung, den Maßnahmen der Jugendberufshilfe und den schulischen Bildungsangeboten führen wir eine Vielzahl von kostenlosen Gruppenangeboten durch, die den jungen Menschen eine individuelle Zielerreichung ermöglichen:  a) Sozialpädagogische Begleitung durch Gruppenangebote im Rahmen der KJP – Förderung (Kurse gemäß III.3.1 KJP). Hierunter fallen insbesondere: 
=> Orientierungshilfen zu gesellschaftlichen und politischen Themen,
=> Orientierungshilfen im Bildungs- und Ausbildungssystem, 
=> Ergänzendes Sprach- und Kommunikationstraining, 
=> Heranführen an Neue Medien (PC und Internet), 
=> Beratung und Informationen zu weiteren Maßnahmen, 
=> Training sozialer Kompetenzen.  b) Initiierung, Vermittlung in und ggf. Durchführung von anderweitig z.B. kommunal- oder landesgeförderten Angeboten, wie  => Freizeitpädagogische Angebote,  => Zusammenführung mit gleichaltrigen Jugendlichen,  => Außerschulische Fördermaßnahmen (Programme der Länder wie z.B. Hausaufgabenhilfen, sozialpädagogische Schülerhilfen, Sonderprogramme usw.),  => Vermittlung in Hilfen nach SGB VIII (KJHG) unter Einbindung der örtlichen Jugendhilfeträger.

2. Netzwerk- und Sozialraumarbeit

=> Mitarbeit/Erstellung einer Angebotsanalyse für die Zielgruppe im Sozialraum (z.B. Sozialatlas, Netzwerkkarte), 
=> Netzwerkarbeit (Fördernetze aufbauen und pflegen), 
=> Beteiligung an der Erarbeitung regionaler Integrationskonzepte, 
=> Förderung von ehrenamtlicher Arbeit und Freiwilligendiensten, 
=> Entwicklung und Begleitung von gemeinwesen- und sozialraumorientierten Angeboten, 
=> Identifizieren von Förderlücken und Anregung von Förderangeboten für die genannten Zielgruppen, 
=> Hinwirken auf die zielgruppengerechte Abstimmung der Angebote für die Zielgruppe im Sozialraum, 
=> Zusammenarbeit mit Migrantenorganisationen.

3. Initiierung und Begleitung der interkulturellen Öffnung von Diensten und Einrichtungen der sozialen Handlungsfelder

Der Prozess der interkulturellen Öffnung bezieht sich auf alle für die Zielgruppe relevanten Dienste und Einrichtungen der sozialen Handlungsfelder in öffentlicher und freier Trägerschaft sowie der Netzwerkpartner. Das kann u.a. heißen:  
=> Informations- und Bildungsveranstaltungen, Angebot und Organisation von interkulturellen Trainings,  
=> Öffentlichkeitsarbeit,  
=> Interessenvertretung und Lobbyarbeit für die Zielgruppe,  
=> Förderung des „Interkulturellen Dialoges“.

IB JMD Köln
Kalker Hauptstr. 127

51103 Köln
Tel. 0221 - 85 11 79

jmd-koeln@ib.de

Larbi Abbad,
Nuran Ertem,
Kurtul Demir,
Mo Leyendeckers,
Arno Gehlen,
Thomas Müller,
Sascha Heid,
Maximilian John,
Ibrahim Mahmood
Emine Temizyürek-Gül

Offene Sprechzeiten:

Montag: 14 - 15 Uhr
Dienstag bis Freitag: 10 - 15 Uhr

Kurszeiten:

Deutsch und Integrations-Infos - mit Alphabetisierung I: Mo. - Fr. 10 - 13 Uhr
Deutsch und Integrations-Infos - für Fortgeschrittene: Mo. - Fr. 14 - 17 Uhr

Der IB Jugendmigrationsdienst Köln wird gefördert vom BMFSFJ

Gefördert durch:

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Mo Leyendeckers
Tel: + 49-221-85 11 79
Fax: + 49-221-85 81 71
Jugendmigrationsdienst Köln
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