IB teilt Bitkom-Kritik hinsichtlich schleppender Digitalisierung der Schulen

Trotz Corona und Finanzhilfen fehlen vielen Schüler*innen noch immer Internet-Zugang, Geräte und professionelle Anleitung

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Der Internationale Bund (IB) schließt sich der Kritik des Branchenverbandes Bitkom an, laut der die Digitalisierung an Schulen zu langsam voranschreitet. Foto: SchoolPRpro/Pixabay

Der Internationale Bund (IB) teilt die Kritik des IT-Verbands Bitkom hinsichtlich der schleppend verlaufenden Digitalisierung deutscher Schulen. Viele Klassen haben – trotz COVID-19 und Fernunterricht – noch immer keinen ausreichenden Zugang zu Internet, Endgeräten und entsprechend geschulten Lehrkräften.

Zwar hat die Bundesregierung 2019 den milliardenschweren „DigitalPaktSchule“ aufgelegt. Doch Achim Berg, Präsident des IT-Verbands Bitkom, dessen Mitglied der IB ist, kritisiert die hohen bürokratischen Hürden, die notwendig seien, um an die Gelder zu kommen.

Langfristige Finanzierung der digitalen Infrastruktur notwendig

Ein Problem könnten außerdem die laufenden Kosten für die Infrastruktur sein. Offenbar haben viele Schulleitungen Bedenken, zwar eine Finanzierung der Anschaffung zu erhalten, den langfristigen Unterhalt – vor allem nach der Pandemie – dann jedoch alleine stemmen zu müssen. Dies darf nach Meinung des Internationalen Bundes nicht passieren.

„Eine nachhaltige Digitalisierung muss zu Ende gedacht sein. Es ist mit der Anschaffung von Geräten und Internet-Anschlüssen alleine nicht getan. Erstens müssen Lehrer*innen ausgebildet werden, um jungen Menschen digital wirklich weiterhelfen zu können. Zweitens muss eine langfristige Finanzierung sichergestellt sein. Hier sind Schulverwaltungen und Politik gleichermaßen gefordert“, meint Thiemo Fojkar, Vorstandsvorsitzender des IB.

Weiter Informationen zum Digital-Verband Bitkom gibt es hier.


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