Justiznahe Dienste

Weil erzieherische Maßnahmen im Kinder- und Jugendalter in weitaus den meisten Fällen wirkungsvoller sind als der Strafvollzug, lässt sich der IB in seiner Arbeit überwiegend vom Grundsatz „Erziehen statt Strafen“ leiten, lässt aber nicht außer Acht, dass „Erziehen und Strafen“, „Erziehen im Strafvollzug“ u.a.m. erfolgreiche Handlungsstrategien für eine gelungene Resozialisierung von jungen Straffälligen sein können.

In ambulanten Maßnahmen wie zum Beispiel sozialen Trainingskursen oder Einzelbetreuungen werden gefährdete und straffällige Kinder oder Jugendliche mithilfe eines differenzierten methodischen Instrumentariums gefordert, angeleitet und unterstützt, neue Einstellungen und Verhaltensweisen zu entwickeln und diese im Umgang miteinander zu erproben und zu üben.

Anti-Gewalt-Trainings, sportliche und künstlerische Aktivitäten oder auch schulbegleitende Lernhilfen fordern von straffälligen, auffälligen oder gefährdeten Jugendlichen die Konzentration auf Leistungen im legalen Bereich, vermitteln neue Erfahrungen und geben neues Selbstvertrauen.